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Willkommen auf der Website des
Interessenverbandes der Quelle Shops e.V.
 

 

 

 

Wir wünschen allen

Mitgliedern

des Quelleshopverbandes

ein   friedliches und gesundes

Neues Jahr 2012

Der Vorstand des QSV

 

 

 

 

 

Glanzvolle Jahreshauptversammlung mit vielen Höhepunkten

Pünktlich Samstag, 28. Mai 2011, 15.oo Uhr

eröffnete Angelika Siemen die sehr harmonisch verlaufende

Jahreshauptversammlung im Hotel Leist-Sonne-Engel in Hilders /Rhön.

Nach dem üblichen Jahresrückblick auf die Vereinsarbeit legte Sie die Weichen für die weitere Vereinsarbeit, die nun auf verschiedenen Schultern liegt und ein erhebliches Mitwirken der Mitglieder vorsieht, da neue Erkenntnisse vorliegen und ausgearbeitet werden müssen.

Details entnehmen Sie bitte dem Protokoll, welches demnächst unseren Mitgliedern  hier zu Verfügung gestellt wird.

Für jedes Mitglied war ausreichend Zeit, persönliche Probleme zu besprechen und Sorgen loszuwerden.

Das  „Schinkenseminar“, das der Hotelchef und Metzgermeister Leist abhielt, war nicht nur ein Hörgenuss, sondern auch ein Geschmackserlebnis. Jeder Teilnehmer zeigte sich sehr begeistert.

Es folgte ein gemütliches Beisammensein mit sehr gutem Essen, bei dem man sich näher kennen lernen konnte, da die Entfernungen der einzelnen Mitglieder weit auseinander liegen und man sich dadurch nicht so oft sehen kann.

Weiterer Höhepunkt war am darauf folgenden Sonntag die Fahrt zur Wasserkuppe, wo dann leider wieder Abschied genommen werden musste.

Der Vorstand 

 

Info -Anmerkung zur JHV 2011  hier klicken... 

Angelika Siemen

1.Vorsitzende QSV e.V. !

 

 

 

Bitte hier klicken Bericht NN Dienstag, 19. 10.2010 

 

Widerspruch  gegen Mahnbescheid Muster ohne Gewähr - hier klicken!

 

 

  

Wir bitten um Beachtung !

Die Mitgliedsbeiträge 2011 sind laut Satzung fällig!  Wer nicht am Lastschriftverkehr teilnimmt bzw. sich die Kontodaten geändert haben, bitten wir den Mitglieds-Beitrag  2011 zu überweisen bzw. uns die  neuen Kontodaten mitzuteilen.

per Fax:06127-902060 oder per Email:quelleshopverband@web.de

Vielen Dank !

Der Beitrag 2011  beträgt 50,00€ laut einstimmigen Beschluss  auf der Jahreshauptversammlung 2010 !

Der Vorstand

QSV e.V.

 

Kenntnisnahme:

Die Homepage ist nur zum Teil freigegegeben und benutzbar, Anfragen bitte direkt an:

Quelleshopverband@web.de

 

Links von unseren Partner  wie Einkaufsverbund  PAGD e.V. etc.--> Hier klicken!

 

 

Nürnberger Nachrichten 19.10.10

Zerschlagen und ausverkauft:

Was von der Quelle blieb…

Vor genau einem Jahr verkündete der Insolvenzverwalter das Ende des Fürther Traditionsunternehmens—Die Marke lebt weiter VON A.STOFFELS, NN 19.10.2010

G.BAYER UND

H.-P.KASTENHUBER

Die E-Mail mit der verhängnisvollen Botschaft erreichte die Redaktion am 19. Oktober 2009 um 21.41 Uhr. „Verkaufsanstrengungen für Quelle Deutschland ohne Ergebnis “lautete die Überschrift. Die Botschaft des

Textes: Das Fürther Traditionsunternehmen

wird zerschlagen. Ein Jahr ist das nun her. Doch was ist von der Quelle geblieben? Eine Spurensuche. FÜRTH —Jahrzehntelang stand der Name Quelle für eine bunte Warenwelt. Der Katalog des fränkischen Versandhauses

war Familien-Bilderbuch der bundesdeutschen Konsumgesellschaft. Quelle gehörte zum Land wie Volkswagen, Siemens und Persil. Und plötzlich – nach 82 Jahren Unternehmensgeschichte — war es vorbei mit Quelle. Zumindest in der virtuellen Welt ist der Marke ein Weiterlebenvergönnt. Der ehemalige Versandhaus-Konkurrent Otto hat für angeblich 65 Millionen Euro die Rechte am Namen Quelle und hauseigenen Marken wie Privileg gekauft. Wer

www.quelle.de ansteuert, landet seitdem bei Otto. 150 Millionen Euro Umsatz von ehemaligen Quelle-Kunden soll das dem Hamburger Versandhändler 2009 beschert haben.Das sind ungefähr drei Prozent des Umsatzes, den Quelle vor ein paar Jahren noch verzeichnen konnte.

 

Fast war es zu spät, als Manfred Gawlas zur Rettung des Industriekultur- Schatzes ansetzte. Teile des Quelle-Archivs waren in den Wirren der Insolvenz schon weggeworfen worden;

„in verantwortungsloser Art und Weise“, schimpft der ehemalige

Öffentlichkeitsarbeiter des Unternehmens. Immerhin wurde so viel gerettet,dass Matthias Murko, der Leiter des Museums Industriekultur, und einige Helfer immer noch mit der Sichtung beschäftigt sind. Zu bewundern gibt es Filmmitschnitte von Modeschauen aus den 60ern, Schallplatten mit Operettenmelodien des Labels “Quellux“ oder historische Bilder aus der Geschichte des Versandhauses. Sie gesellen sich im Museum zu Produkten, die Murko schon vorher gesammelt hatte. Zum Mars-Mofa, zur Höhensonne aus den 50ern und zu den ersten Fotoapparaten für Durchschnittsverdiener. Noch wird Geld und Platz gesucht, um wenigstens einen Teil ausstellen zu können.

 

Gewerbe-Immobilie — 254000 Quadratmeter Nutzfläche — in bester Verkehrslage zu vermieten. Das riesige Areal an der Fürther Straße wird die Nürnberger noch lange an die Quelle erinnern. Dabei war das Gelände mit dem ehemaligen Versandzentrum und dem Kaufhaus am Ende gar keine

wirkliche Quelle-Hinterlassenschaft mehr. 2006 war das Gelände zusammen mit allen anderen Immobilien für

4,5 Milliarden Euro verkauft und teuer zurückgemietet worden. Seither gehört das Areal einer holländischen Fonds Gesellschaft. Die sucht mit Hilfe eines Immobilien-Entwicklers

und der Stadt Nürnberg jetzt nach neuen Mietern. „Vermutlich wird es auf eine Mischung aus Büro, Handel und Bildung hinauslaufen“, sagt Wirtschaftsreferent Roland Fleck. „Möglicherweise entsteht noch ein Konferenzzentrum.“

Erster neuer Mieter war das Jenaplan-Gymnasium. Ein kleiner Anfang. Leicht wird es mit dem großen Rest nicht werden. EinzigerTrost: Das Quelle-Logistikzentrum in Leipzig, das vor 15 Jahren die Bedeutung des alten Standortes Nürnberg nachhaltig schwächte, ist ein noch problematischerer Nachlass.

 

Eine Küche von der Quelle? Kein Problem. Denn dieser Bereich wurde von den vier risikobereiten Franken Bernd Warnick, Christian Bühler, Hannes Streng und Alexander Fackelmann am Leben erhalten. Kurz vor dem endgültigen Untergang übernahmen sie 150 Mitarbeiter und fünf große Läden in ganz Deutschland. Dazu den Namen. So kann die Küchen-Quelle weiter vom alten, guten Ruf profitieren. Die Geschäfte laufen. „Unsere Pläne haben sich verwirklicht“, sagt Warnick. Fast ebenso geht es der Foto Quelle. Diese Traditionsmarke wurde im November 2009 vom Fotodienstleister ORWO aus

Sachsen-Anhalt aufgekauft. ORWO übernahm auch „Revue“, den Handelsnamen für Kameras und Zubehör von Quelle. Noch war aber laut Sprecher Lothar Schwarz keine Zeit, über die

Zukunft von Revue zu entscheiden. Gerettet, weil sie schon vor der Pleite selbstständig waren, wurden auch die KarstadtQuelle Bank, die Karstadt- Quelle Versicherungen und die Quelle

Bauspar AG. Doch sie tragen jetzt alle neue Namen.

 

Tausende haben direkt nach dem Aus für Quelle ihren Job verloren. 781 suchen immer noch eine neue Arbeit. Aber rund 100 Mitarbeiter sind nach wie vor für ein Unternehmen tätig, das es eigentlich nicht mehr gibt. In einem ehemaligen Firmengebäude in der Fürther Ludwig-Quellen-Straße

kümmern sie sich beispielsweise um Buchhaltung, um Verhandlungen mit Gläubigern. Und sie schauen darauf, dass ehemalige Kunden ihre Raten weiter begleichen. Einige hier werden ihren Stuhl schließlich direkt in Richtung Ruhestand verlassen. Die anderen versuchen, parallel einen neuen Job zu finden. Dass sie nach und nach der eigenen Abwicklung entgegenarbeiten, wissen alle. Wann aber das Licht ausgeht, kann jetzt noch niemand sagen. Fest steht, es wird nicht

Monate dauern, sondern Jahre. Und bis dahin will niemand hier Totengräberstimmung aufkommen lassen.

 

LAC Quelle Fürth — so heißt seit 41 Jahren die Leichtathletik-Abteilung des TV Fürth 1860. Und das wird auch so bleiben. Ein Umbenennen wäre schlicht zu teuer, wie Theo Kiefner

vom LAC erklärt. Trikots, Trainingsanzüge, Briefpapier, überall steht der Name drauf. Das alles neu zu kaufen wäre nur drin, wenn sich ein neuer Sponsor finden würde. Der ist aber nicht mal am fernen Horizont zu sehen. Auch die Fußballer des TV beweisen Namenstreue. Seit 1973 heißen sie SG Quelle. Keinesfalls wollen sie das ändern, wie Rainer Krassow versichert. Krassow war bis vor kurzem Abteilungsleiter und ist aktuell 3. Vorstand des Gesamtvereins. Er sagt:„ Der Name Quelle ist im Sport längst eine eigene Marke mit gutem Klang.“

 

 

Ursprünglich war es eine geniale Idee, quer durchs Land mit kleinen Agenturen die Kundenbindung an Quelle zu festigen. Für die (schein)selbstständigen Inhaber der

späteren Quelle-Shops endete es allerdings meist im finanziellen Desaster. Zehn Prozent Umsatzprovision sicherten den wenigsten die Existenz. Von ehemals fast 8000 Shops waren im Jahr der Quelle- Insolvenz noch knapp 2000 übrig. Heute erinnert nur der „Interessenverband Quelle Shops“

im hessischen Niedernhausen

an das dichte Filialnetz. Auch ohne einen einzigen übrig gebliebenen Shop hat der noch genug zu tun. Er berät viele ehemaligeBetreiber, die vor Gericht gegen hohe, noch von Quelle gegen sie erhobene Forderungen kämpfen.

Um mysteriöse „Hintergrundbuchungen“ im

EDV-System der Shopsgeht es unter anderem. Je nach Ausgang könnten einigen Ex-Ladeninhabern noch jahrelange Zahlungen blühen…

 

 

2006 wurde auf dem Quelle-Turm das alte Markenzeichen

modernisiert. Statt Quelle-Hand prangte dort plötzlich ein Symbol,das für Innovation stehensollte. Danach gab es Ärger. Die Denkmalschützer meckerten über die unangemeldete Änderung in 90 Meter Höhe. Den Anwohnern war die neue Leuchtreklame zu grell. Und jetzt? Die neue Werbung mag nie jemandem gefallen haben, darf als Teil des Einzeldenkmals aber nicht einfach so entfernt werden. Der niederländische

Immobilienverwerter Valbonne als Eigentümer ist verpflichtet,

für den Erhalt des Turms von 1964 zu sorgen, mit allem Drum und Dran. Für eine Änderung allerdings wäre der Denkmalschutz offen. „Wenn sie das alte Markenzeichen wieder hochschrauben wollen, können wir drüber reden“, sagt Leiter Daniel Ulrich.

 

Das Sortiment ist bunt. Vor der Tür stehen Ständer mit Kinderkleidung. Daneben kann man Lenkdrachen kaufen oder Bratpfannen. Das Kaufhaus Schickedanz in Hersbruck ist kein glitzernder Konsumtempel. Besitzer Harald Herbrig setzt auf ein breites Angebot für die Kundschaft. Vor einem Jahr hat er die einstige Keimzelle des Quelle-Konzerns wiedereröffnet.

Vier Tage später kam die Nachricht über das Ende des Traditionsunternehmens. Das hat ihn getroffen. Persönlich und kaufmännisch: Bestellte Ware blieb aus und damit auch

Kunden. Aber inzwischen läuft das Geschäft, in das auch ehemalige Quelle-Mitarbeiter wieder gerne kommen. Hier kriegen sie noch den alten Mitarbeiter-Rabatt. Herbrig, der selber 30 Jahre im Versandkonzern gearbeitet hat, will das so. Über der Zentralkasse hängt ein großes Foto, auf dem Gustav und Grete Schickedanz freundlich dazu lächeln.

 

Quelle: NN vom Dienstag, 19. Oktober 2010

@ Weitere Berichte und Bilder finden

Sie unter www.nn-online.de

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